Der Kammerberg liegt auf französichem Boden. Sein
steil nach Süden geneigter Hang führt nach Wissembourg
hinunter, auf das frühmittelalterliche Benediktinerkloster
zu. Seinen Äbten verdankt die Lage ihren Ruf – und ihren
Namen. Sie schätzten seine Qualität so sehr, dass sie die
Weine als ihre „Kammerweine” im Klosterkeller lagerten.
1965 entdeckte der Jungwinzer Fritz Becker den
inzwischen von Gestrüpp überwucherten Hang für sich und
seine Burgunderreben. Eine Entscheidung, die sich als
wegweisend herausstellte. Denn in dieser Lage wachsen
Weine, die den Ruf des Weinguts ganz wesentlich
begründet haben: Große Spätburgunder, Weine von hoher
Komplexität, ausdrucksstark in allen Facetten und dabei
immer auch feingliedrig und elegant. Die Weine
präsentieren sich beispielhaft und versprechen großes
Lagerungspotenzial.