St. Paul, ein gesegnetes Stückchen Erde. Wie der
Kammerberg, so ist auch diese Lage in Geschichte und
Namensgebung mit dem Weißenburger Kloster verbunden.
Sie grenzt unmittelbar an die ehemalige Ausgründung des
Klosters „St. Paulin”.
Wie der Kammerberg hatte sich auch St. Paul in wildes
„Unland” verwandelt, bevor wir es rodeten und mit
Spätburgunderreben bepflanzten. Aus mehreren guten
Gründen: Schon nach 25 cm lockerem Erdreich stoßen die
Rebwurzeln auf eine reine Kalksteingrundlage. Der steile
Südhang liegt besonders geschützt und kann deshalb über
Tag viel Wärme speichern. Die notwendige Abkühlung
kommt des Nachts vom nahen Wald herunter und das
Lautertal herauf. Wir verdanken dieser Lage klassischen
Pinot Noir.
Er ist sehr mineralisch und von dichter Struktur, öffnet sich
früh und präsentiert seine lupenreine Frucht überwältigend
charmant. Auf diesem Wein ruhen große Hoffnungen
unseres Hauses. Wir sagen ihm eine große Zukunft voraus.